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Diablo 4 – Computerspiele-Finanzierungssysteme (Was kostet mich Diablo 4?)

Bis zu Veröffentlichung von Diablo 4, dauert es leider noch eine Weile. Ich möchte heute mit euch über das Diablo 4 Finanzierungssystem sprechen. Ich schneide auch die Computerspiele-Finanzierungssysteme im Allgemeinen an und welche Vorteile wir bei dem System von Diablo 4 haben.

Es gibt tatsächlich einige Arten von Spielefinanzierungen. Auf die größten sieben, werde ich in diesem Artikel eingehen.

Computerspiele-Finanzierungssysteme


Starten wir mit dem ältesten, wohl bekanntesten, aber auch ein wenig eingestaubten System: Der Kauf

Den „normalen“ Spiele-kauf, sollte eigentlich jeder von euch kennen. Man geht in einen nahe gelegenen Media-Store, schnappt sich das gewünschte Spiel, kauft und installiert es ganz gemütlich via Blu-ray oder DVD. Bevor ich nun von euch gesteinigt werde, heute werden wohl die wenigsten noch in ein Geschäft gehen, um ein Spiel zu kaufen – dem bin ich mir schon bewusst. Die meisten werden sich ihr Spiel über eine der üblichen Plattformen, wie Steam, Epic-Store, Uplay, Battle.net, Origin oder GOG.com, um die größten zu nennen, einfach nach dem Kauf runterladen.


Die nächsten zwei Computerspiele-Finanzierungssysteme gehen meist Hand in Hand und sind in der heutigen Zeit der Mobile-Games gar nicht mehr wegzudenken. Wir sprechen von Free to Play und Mikrotransaktionen.

Bei Free to Play Spielen, bezahlt ihr für das eigentliche Spiel nichts. Ihr könnt es frei runterladen, installieren und spielen. In der Regel sind diese Spiele meist so aufgebaut, dass ihr, um einen großen Fortschritt zu erziehen oder auch nur ansatzweise mit den Top-Spielern mithalten zu können, so genannte Virtuelle-Güter erwerben müsst. Um euch ein konkretes Beispiel zu nennen, nehmen wir doch das hauseigene Spiel – Hearthstone. Hier ist die Grundversion kostenlos. Ihr könnt euch mit viel Spielaufwand die Ingame-Währung Gold verdienen, um euch mit den neusten Kartenpackungen einzudecken oder dies ratzfatz mit eurem echten Geld tun.

Da man in der Regel meist viele kleine Einkäufe tätigt, nennt man diese Art der Finanzierung: Mikrotransaktionen. In den meisten Fällen kaufen die Leute über die Zeit der Spieldauer so viele Kleinigkeiten in den Free to Play Spielen ein, da übersteigt die Summe für die Mikrotransaktionen oft ganz schnell den Kaufpreis eines vollwertigen Spiels.


Neben den ersten drei Möglichkeiten Computerspiele zu finanzieren, gibt es in den meisten Fällen zum Kauf eines Spiels noch die Möglichkeit über Spielerweiterungen bzw. DLCs sein Computerspiel am Leben zu erhalten, um somit weitere Einnahmen zu generieren.

Eines der bekannteren Spiele, die diesen Finanzierungsansatz bevorzugt haben, war StarCraft II – Wings of Liberty. Das Spiel erschien im Juli 2010, die erste Spielerweiterungen mit Heart of the Swarm erschien im März 2013, bis im November 2015 die Kampagne mit Legacy of the Void endgültig abschloss. Selbst nach dem Abschluss der Hauptkampagne brachten die Entwickler noch kleinere Zusatzmissionen im Jahr 2016 auf den Markt (Nova Covert Ops).
Ihr seht also, es kann sich durchaus lohnen, auf antiquierte Computerspiele-Finanzierungssysteme zu setzen.


Der Vollständigkeit halber, dies trifft allerdings nicht auf Diablo 4 zu, möchte ich euch noch drei weitere Methoden der Computerspiele-Finanzierungssysteme nennen.

Für kleine bis mittelgroße Entwickler ohne einen Publisher im Rücken, kann sich ein Crowdfunding basiertes Finanzierungssystem lohnen. Beim Crowdfunding (zum Beispiel über die Plattform Kickstarter) spenden viele Leute dem Entwickler einen meist kleinen Betrag, um somit das Spiel zu finanzieren.

Neben dem Crowdfunding gibt es noch das sogenannte, aber nicht so häufig angewandte, abonnieren eines Computerspiels. In der Regel kauft ihr das Spiel und finanziert die Weiterentwicklung des Spiels, durch ein monatliches Abonnement. Das beste Beispiel für ein solches Spiel ist World of Warcraft. Die, neben etlichen Erweiterungen für ihr Spiel, auch eine monatliche Gebühr zum Spielen, zur Instandhaltung der Server, Personalkosten und zur Weiterentwicklung des eigentlichen Spiels einen monatlichen Geldbetrag von den aktiven Spielern fordern.

Zu guter Letzt bieten viele Spielerhersteller ihren eigenen Abonnement-Service an. Um euch ein paar Beispiele zu nennen, solltet ihr nicht genau wissen was ich damit meine. Es gibt von Sony PlayStation Plus (benötigt man, um online spielen zu können), Nintendo Switch Online, Xbox Live Gold, Uplay+ und viele noch viele Andere. Der Vorteil eines solchen Abonnements ist, dass ihr in den allermeisten Fällen die Spiele ein paar Tage vor dem offiziellen Release spielen könnt, dass alle DLCs enthalten sind und ihr Zugriff auf die Deluxe, Gold und Ultimate Editionen bekommt. Die Abonnements sind monatlich kündbar, so könnt ihr euer gewünschtes Spiel monatlich abonnieren und nachdem ihr fertig mit dem Spiel seid, das Abonnement einfach wieder kündigen.


Jetzt habe ich wirklich viel über Computerspiele-Finanzierungssysteme geschrieben, wie wird Diablo 4 nun letztendlich finanziert?

Diablo 4 bietet einen gesunden Mix, mit drei unterschiedlichen Finanzierungssysteme an. Diablo 4 wird in aller Voraussicht ein Vollpreistitel-Computerspiel. In der Regel kosten solche Spiele 60,- Euro, hierzu hat Blizzard sich allerdings noch nicht konkret geäußert. Es ist möglich, dass der Preis vom eigentlichen Kaufpreis abweicht. Neben dem Kauf wird es noch Erweiterungen, sowie Mikrotransaktionen geben. Zu den Mikrotransaktionen sei gesagt, hier will man nur auf nicht Spielentscheidende Virtuelle-Güter setzen. Ihr werdet euch vielleicht einen neuen Umhang kaufen können, neue Schuhe zulegen können, aber keine für den Fortschritt des Spiels benötigten Gegenstände. Dies bedeutet für uns Spieler, dass Blizzard den Gedanken hegt, das Spiel über mehrere Jahre zu betreiben. Dies zaubert mit Sicherheit den meisten von uns Spielern ein Grinsen ins Gesicht.

Ihr sehr also, für die Zukunft von Diablo 4 ist gesorgt – sollte Blizzard es nicht verkacken, werden wir eine ganze Zeit lang Spaß mit Diablo 4 haben.
Euer Tom 😉

Alles Wissenswerte rund um Diablo 4 erfahrt ihr unter der Kategorie: Diablo 4.

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